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Die Sachleistungen

Die Dienstleistung Pflege wird als „Sache“ bezeichnet. Daher wird der Einsatz eines Pflegedienstes bzw. einer Tagesstätte über die "Sachleistungen" finanziert. Welchen Pflegedienst Sie wählen, steht Ihnen frei. Wichtig ist nur, dass der Pflegedienst einen Versorgungsvertrag mit der Pflegekasse abgeschlossen hat. Mit dem Betrag der Sachleistung werden die „Profis“ bezahlt. Deshalb hat der Gesetzgeber hier sehr viel höhere Summen angesetzt.

Sie können deshalb mehr Dienstleistungen einkaufen. Der Pflegedienst stellt seine Rechnung erst einmal direkt an die Pflegekasse. Nach der Pflegestufe richtet sich die Höhe der zur Verfügung stehenden Sachleistung.

Hierfür stehen in den einzelnen Pflegegraden folgende Beträge zur Verfügung:

Leistung Pflegegrade
  1 2 3 4 5
Pflegesachleistungen pro Monat bis zu 0 € 689 € 1.298 € 1.612 € 1.995 €
Entlastungsbetrag 125 € 125 € 125 € 125 € 125 €

Übersteigen die Kosten der pflegerischen Hilfen die Leistungen der Pflegekassen, wird jede weitere Pflegeleistung Privat in Rechnung gestellt. Unter bestimmten Umständen können Sie beim Sozialamt einen entsprechenden Antrag stellen. Die Kosten werden dann über die Hilfe zum Lebensunterhalt und Pflege finanziert.

Wenn der Anspruch auf Sachleistungen nur unvollständig genutzt wird, wird der "Überschuss" (prozentualer Rest) anteilig als Pflegegeld ausgezahlt. Dieses Vorgehen wird als Kombinationsleistung bezeichnet.

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