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Der Widerspruch

Pflegebedürftige stellen bei der Pflegekasse einen Antrag auf Leistungen der Pfrlegeversicherung. Die Pflegekassen geben einen Gutachtenauftrag an den zuständigen Medizinischen Dienst (MDK).
Von dort wird (in der Regel schriftlich) ein Termin für die Einzelfallbegutachtung vereinbart. Das Gutachten findet immer in Ihrem Haus statt. Nur wenn der Pflegebedürftige verstorben ist, wird ein Gutachten nach Aktenlage durchgeführt.

Auf der Grundlage des MDK-Gutachtens entscheidet die Pflegekasse über die Einstufung und teilt das Ergebnis schriftlich den Versicherten mit. In diesem Bescheid wird auch auf die Möglichkeiten des Widerspruchs hingewiesen und eine Frist dafür genannt.

Sie sind mit der Entscheidung unzufrieden:

Schritt 1:
Rufen Sie bei Ihrer Pflegekasse an und lassen Sie sich das MDK – Gutachten (etwa 8-10 Seiten) zuschicken

Schritt 2:
Der Widerspruch muss fristgerecht, 14 Tage nach Erhalt des Bescheides, bei der Pflegekasse vorliegen.
Vorerst genügt ein Satz in der Form: "Hiermit reiche ich gegen Ihre Entscheidung vom … Widerspruch ein..."

Schritt 3
Sie überprüfen das Gutachten und schreiben alle Unzulänglichkeiten die das MDK – Gutachten aufweist detailliert. Im Gutachten finden Sie alle Details, die zur Einstufung berücksichtigt wurden. Wenn Sie dabei unsere Unterstützung benötigen, dann rufen Sie uns an!
Aufgrund Ihres Widerspruchs, wird ein Neugutachten erstellt. Dieses Gutachten wird von einem anderen Gutachter, der Ihre detaillierten Angaben überprüft, durchgeführt. Auf der Grundlage des neuen MDK-Gutachtens entscheidet die Pflegekasse über die Einstufung und teilt das Ergebnis schriftlich den Versicherten mit.
Der nächste Schritt wäre eine Klage vor dem zuständigen Sozialgericht.