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 Ziel der Pflege ist es:

  1. Aufgabe unseres Pflegedienstes ist die Pflege und hauswirtschaftliche Versorgung alter, kranker und/oder pflegebedürftiger Menschen in ihrer häuslichen Umgebung, nach dem Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) und Leistungen der häuslichen Pflege gemäß BSHG.
  2. Die von Seiten des Arztes verordnete Behandlungspflege (SGB V) gewissenhaft und nach dem neusten wissenschaftlichen Stand durchzuführen. Entsprechende, regelmäßige Fortbildungen werden angeboten und werden wahrgenommen.
  3. Wir versorgen Pflegebedürftige aller Altersgruppen. Ein Teil der pflegerischen Versorgung liegt auch im Bereich der intensivmedizinischen Kinderkrankenpflege.
  4. Wir fördern durch entsprechende Pflegemaßnahmen das physische und psychische Wohlbefinden der Patienten und Patientinnen. Durch Förderung der Pflegebedürftigen und Einbeziehung deren sozialen Umfeld wird die Autonomie erhalten.
  5. Grundlage bildet der Pflegeprozess mit entsprechender Pflegeplanung, vor dem Hintergrund einer Einschätzung der Fähigkeiten in Bezug auf die „Aktivitäten des täglichen Lebens“ nach dem Pflegemodel von Liliane Juchli.
  6. Um die Ressourcen des Patienten zu erkennen, steht zu Beginn der Pflege zwingend eine ausführliche Anamnese. Nur so kann später in Zusammenarbeit zwischen Patienten, Angehörigen und dem Hausarzt, sowie den begleitenden Berufsgruppen (Apotheke und Physiotherapeuten,...) gute und erfolgreiche Pflege geleistet werden.
  7. Die anschließende Pflegeplanung bezieht das persönliche Umfeld des Patienten ausdrücklich mit ein.
  8. Die Pflegedokumentation belegt die stete Orientierung der Pflegedurchführung an die Pflegeplanung; selbstverständlich passen wir die Planung und Durchführung den jeweiligen aktuellen Erfordernissen fortlaufend an.
  9. Die vorhandenen Pflegestandards und das Pflegeleitbild bilden das „Handwerkszeug“. ( siehe Handbuch )
  10. Verantwortlich für die Qualität der Pflege sind die Pflegedienstleitung und ihre Stellvertretung. Sie sind zudem zuständig für Beratungsgespräche und die Aufnahme neuer Patienten, einschließlich Abschluss der Pflegevereinbarung und Klärung der Finanzierung, sowie einer ggf. notwendigen Versorgung mit Hilfsmitteln
  11. Regelmäßige Pflegevisiten und Beratungen mit den zuständigen Pflegekräften finden durch unsere Qualitätsbeauftragte Bettina Maier statt. Frau Maier absolvierte erfolgreich die Weiterbildung zur Qualitätsbeauftragten im Okt./Nov.03 in Bonn.
  12. Eine Pflegefachkraft führt die Beratungsgespräche nach §37,3 SGB XI durch. 
  13. Die Umsetzung unsers Menschenbildes „Helft mir es selbst zu tun- zeigt mir den Weg“
    Durch aktivierende Pflege wird die Selbstständigkeit unserer Kunden wieder hergestellt bzw. so weit als möglich erhalten. Dies wird  durch Schulung und Beratung der Angehörigen unterstützt. Wir legen in unserem Handeln Wert auf Zuverlässigkeit und fachliche Kompetenz. Wir sehen den Menschen als Ganzheit von Körper, Geist und Seele.
  14. Für unsere Patienten heißt das:
    • Verkürzung von Krankenhausaufenthalten
    • Vermeidung von Alten- oder Pflegeheimaufenthalten, d. h. sie können weiter in ihrer vertrauten Umgebung bleibe
    • Entlastung der Angehörigen
    • Förderung der Gesundheit
    • Erhaltung einer vorhandenen Selbstversorgungsfähigkeit
    • Reaktivierung verlorengegangener Selbstversorgungsfähigkeit
    • Zufriedenheit
    • Verbesserung der Kommunikation
    • Verhüten von Krankheiten und Komplikationen durch aktivierende Pflege
    • Linderung von Leiden
    • Geistig und seelisch Behinderte, psychisch kranke und geistig verwirrte Menschen finden sich in ihrer vertrauten Umgebung und auch zeitlich zurecht.

Das Pflegekonzept wurde aus dem Pflegeleitbild entwickelt. Das Pflegeleitbild liegt schriftlich vor.

Weitere Ziele sind die Existenzsicherung des Pflegedienstes und aller Mitarbeiter, die Entwicklung eines kundenorientierten Unternehmens, sowie das Schaffen neuer Arbeitsplätze.
Der Führungsstil in unserem Betrieb ist kooperativ. Die Mitarbeiter werden gegebenenfalls an Entscheidungsprozessen beteiligt.